Dienstag, 22. Januar 2013

Von Cowboyhunden und Nudelsuppen

Mein heutiger Post beginnt mit einem verstörenden Bild und der Frage warum? dieser Hund ist leider keine Ausnahme, kostümierte Tiere stehen hier auf der Tagesordnung...( Folge eines Mangels an guten Psychologen auf der Insel? nun ja)

 

Manchmal frage ich mich, wen ich mehr bemitleiden muss, den Hund oder vielleicht doch eher den Besitzer? Das Bild ist vorgestern nach der Arbeit auf dem Weg zum Abendessen entstanden.


 Ein Freund, der in Peking studiert, ist zur Zeit  zu Besuch. Die Männer haben mich von der Arbeit abgeholt und wir sind gemeinsam Nudelsuppe essen gegangen. 

Gestern bin ich in meiner Mittagspause zur Shida gefahren, wo wir alle gemeinsam eine Kleinigkeit gegessen haben, unter anderem Xiaolongbao 小笼包.


1 Kommentar:

  1. Es ist schon absurd, mit welcher Vehemenz viele Tierhalter ihre augenscheinlich besten (und einzigen) Freunde zu Vermenschlichen bemüht sind. Vielleicht, vielleicht hatten einige von ihnen aber auch nie die Möglichkeit dazu, sich hinreichend an kindgerechtem Spielzeug auszutoben, und nutzen daher ihre Hunde als lebende Puppen. So oder so kann man wohl mit beiden Seiten mitfühlen; die Hunde allerdings bemitleide ich noch mehr, können sie sich gegen diese seltsamen Ambitionen doch kaum zur Wehr setzen.

    Die Häufung dieses Phänomens in Taiwan ist allerdings hochgradig bemerkenswert und gleichermaßen irritierend. Gib auf dich acht, Marie!

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