Dienstag, 10. Juni 2014

bienvenue en france

Ich habe ein anstrengendes Wochenende hinter mir, es war nämlich Hochzeit angesagt.
Meine Cousine hat geheiratet, weswegen wir mit (fast) der ganzen Familie am Freitag nach Frankreich gefahren sind. 
Die Reise fing schon denkbar schlecht für mich an, schon als ich mich ins Auto gesetzt hatte, bekam ich plötzlich Migräne. 
Nach einer Stunde war der Schreck vorüber und ich war glücklich, dass es vorbei war.
Am Abend kamen wir schließlich in Valenciennes an. Eine Stadt an der französischen Grenze, wo wir übernachtet haben. Total erschöpft schmiss ich mich ins Bett und am nächsten Morgen am Tag der Hochzeit..tadaa: hatte ich schon wieder Migräne. 
Mit dröhnendem Kopf und flauem Magen quälte ich mich ins Auto, immerhin hatten wir die Hälfte der Strecke noch vor uns.
 Leider hielt die Pechsträhne an und so steckten wir vier Stunden in Paris im Stau, wodurch wir die Trauung am Standesamt verpasst haben.
 Irgendwann am Nachmittag kamen wir total erledigt in Jupilles an und mussten uns direkt in Schale werfen, da schon einige Minuten darauf die Hochzeitsgesellschaft eintrudelte.
Abgesehen von dieser furchtbaren Fahrt war die Hochzeit aber sehr schön. Leider haben wir mehr Zeit im Auto als auf der Feier verbracht, aber so ist das, wenn man so weit von den Verwandten entfernt wohnt. 


Beim Ehreringtausch. Die Kinder meiner Cousine haben die Eheringe gebracht. (In meiner französischen Familie kommen nämlich erst die Kinder und dann wird vielleicht irgendwann mal geheiratet ;)  )

Jeder gute Freund ist nach vorne getreten um an das Brautpaar ganz persönliche Worte zu richten, von gemeinsamen Erinnerungen zu reden und den beiden schließlich das Beste auf den Weg mitzugeben. 
Meine Cousine und ihr Mann ziehen nämlich für 5 Jahre in die Karabik. (schon praktisch, wenn ein Teil der Karibik zum eigenen Land gehört.) Deswegen war das Ambiente auch auf das Thema hin ausgerichtet. Überall gab es Ananas und Palmen-Deko, das Essen war kreolisch und die Ringe wurden in Muscheln überreicht.


Beim Brautstraußwurf war ich natürlich an vorderster Stelle! Ohne Erfolg. ;) 


Am nächsten Morgen war ich erstaunlich fit. Vielleicht weil wir gerade auf dem Weg zur Boulangerie waren, um uns mit éclairs au chocolat einzudecken. 

So viel zu unserem kleinen Frankreichabstecher!
In diesem Sinne: bonne journée à tout le monde. :)

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